Die Bedeutung des Distant Socialising in Zeiten von Social Distancing

20.04.01

Auf Anraten der Regierungsbehörden auf der ganzen Welt im Zusammenhang mit dem aktuellen Coronavirus-Ausbruch haben viele Unternehmen die Entscheidung getroffen, ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen.

Selbst für Mitarbeiter, die regelmäßig zu Hause arbeiten, kann dies bei längeren Zeiträumen gewöhnungsbedürftig sein. Für viele von uns bedeutete dies nicht nur konkrete Veränderungen des Umfelds wie die Einrichtung eines bestimmten Arbeitsbereichs zu Hause, sondern auch mentale Anpassungen. So müssen wir neue Routinen entwickeln, für Pausen im Tagesablauf sorgen und lernen, wie und wann wir am Tag abschalten.

Distant Socialising

Viele Länder setzen zurzeit unterschiedliche Maßnahmen durch, um sicherzustellen, dass Menschen eine räumliche Distanzierung einhalten, um die Verbreitung von COVID-19 zu reduzieren. Doch da Menschen von Natur aus soziale Wesen sind, ist die Aufrechterhaltung eines Gefühls sozialer Verbundenheit für unser allgemeines Wohlbefinden unerlässlich.

In unserem Blog-Beitrag „Die Bedeutung von Arbeitsbeziehungen für die Mitarbeiterzufriedenheit“, geht es zum Beispiel auch darum, welche Auswirkungen unsere Kollegen auf unsere Gesundheit und Produktivität haben. Deshalb ist es in dieser Zeit der Ungewissheit und der räumlichen Distanzierung wichtig, dass wir an verschiedenen Formen des Distant Socialising teilhaben.

Zusätzlich zu den täglichen und wöchentlichen Online-Meetings sind andere Formen des Distant Socialising, wie beispielsweise die Organisation von Online-Kaffeepausen am Nachmittag oder Morgen mit den Kollegen, Online-After-Work-Drinks am Freitag und Teamaktivitäten (z.B. Online-Quiz oder andere Online-Spiele etc.), denkbar. Das Wichtigste ist, dass die Kollegen regelmäßig miteinander Kontakt haben.

„Kommunikation und menschliche Bindung sind der Schlüssel zum persönlichen und beruflichen Erfolg“ – Paul J. Meyer

Eine positive Dynamik schaffen

Ein herausragendes Beispiel für ein Unternehmen, das starke Kommunikation, Verbundenheit und gute Stimmung unter seinen Mitarbeitern aufrechterhält, ist der deutsche Fahrradhersteller Derby Cycle.

Gegenwärtig ist die Mehrheit der Mitarbeiter von Derby Cycle in Kurzarbeit. Während dieser Zeit nutzt das Unternehmen das Kommunikationstool innerhalb seines Benify-Mitarbeiterportals als primäres Kommunikationsmittel, um wichtige Updates zu erstellen und per Push-Benachrichtigungen, E-Mails und Nachrichten im Portal an die Mitarbeiter zu senden.

Darüber hinaus hat Derby Cycle die Initiative ergriffen und eine neue Seite zur gegenseitigen Ermutigung eingerichtet. Über die „Mutmacher-Seite“ können Mitarbeiter von Derby Cycle Fotos austauschen, die ihre Arbeit zu Hause zeigen, und sich gegenseitig ermutigende und motivierende Botschaften schicken.

Derby Plattform

Die Initiative von Derby Cycle belegt die Maslowsche Bedürfnishierarchie, die besagt, dass zu unseren Bedürfnissen als Menschen auch das Bedürfnis nach Zugehörigkeit  (z. B. in Form von Freundschaften, Beziehungen und Familie) und das Bedürfnis nach Wertschätzung (z. B. Selbstvertrauen und Achtung durch andere) gehören.

Da die Mitarbeiter von Derby Cycle über ihren Desktop-PC oder über die App auf ihren Smartphones auf ihr Benify-Portal zugreifen können, haben sie die Möglichkeit, jederzeit und überall miteinander in Verbindung zu bleiben.

Derby Plattform2

In unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass wir verbunden bleiben, uns gegenseitig ermutigen und motivieren und positive Nachrichten mit allen uns zur Verfügung stehenden Technologien und Kommunikationskanälen austauschen.

Wenn Sie weitere Tipps zum Thema Mitarbeiterkommunikation möchten, empfehlen wir Ihnen unser neues Whitepaper "An Employer's Guide to Effective Communication". Darin erfahren Sie unter anderem, welche Bedeutung Relevanz und Personalisierung für effektive Mitarbeiterkommunikation haben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!

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