Die Top 5 Remote-Work-Trends, um Talente weltweit zu gewinnen

Zuletzt aktualisiert: 2024-05-216 Min. Lesezeit
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Der War of Talent ist auch in Deutschland angekommen und sorgt für enorme Herausforderungen. Hinzu kommt der viel diskutierte Fachkräftemangel, der Neubesetzungen zusätzlich erschwert. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken und neue Talente zu finden, weiten viele Unternehmen nicht nur ihren Radius bei der Einstellung aus, sondern suchen ebenso nach bestmöglichen digitalen Total-Rewards-Strategien, die die digitale Anwerbung und Zusammenarbeit erfolgreich gestalten.

Auch die Regierung setzt mit der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes einen weiteren Hebel in Gang, damit Unternehmen länderübergreifend Talente rekrutieren können. Digitale Mitarbeiter:innen-Programme und -Apps können bei dem Vorhaben, Mitarbeiter:innen weltweit zu beschäftigen, unterstützen – vor allem diejenigen, die auf New und Remote Work setzen. Denn Beschäftigte können so jederzeit und von überall aus auf Informationen wie Unternehmens-News, personalisierte Push-Nachrichten, Mitarbeiter:innen-Angebote, Corporate Benefits und Co. zugreifen. 

Vielen Unternehmen in Deutschland fehlt es an qualifiziertem Personal. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt auf, dass die Zahl der offenen Stellen im März 2022, für die es rechnerisch bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab, auf den neuen Höchstwert von gut 558.000 gestiegen war.

Aber nicht nur der Fachkräftemangel, auch ein neues Verständnis von Job und Freizeit krempeln das Berufsleben um. Das Personaldienstleistungsunternehmen Randstad hat im Rahmen einer Befragung festgestellt, dass 33 Prozent aller Altersgruppen lieber arbeitslos statt unglücklich im Job wären. Wie Unternehmen diesen Herausforderungen entgegen können? Die Lösung liegt für viele in der Fernarbeit. Und die Aussichten auf Erfolg sind durch die fortschreitende Digitalisierung erfolgsversprechend. 

Remote Work Workation

Ob New Work, Remote Work oder Workation: Nicht nur Arbeitnehmer:innen, sondern auch viele Unternehmen erkennen die Vorteile, wie etwa die Möglichkeit, Talente unabhängig von ihrem Wohnort einstellen zu können. Eine Studie des McKinsey Global Institutes zeigt sogar, dass Deutschland im Vergleich mit den anderen untersuchten Wirtschaftsnationen den mitunter größten Anteil an Arbeitstätigkeiten besitzt, die ins Home Office verlegt werden könnten. Doch eine weitere Studie über das Kommunikationsverhalten bei Microsoft-Beschäftigten in Fernarbeit macht auch deutlich: Wird auf Distanz gearbeitet, so wird die Kommunikation zunehmend asynchroner und weniger reichhaltig, was wiederum Mitarbeiter:innen und ihre Netzwerke isoliert und so Innovation zu verhindern droht.  

Daher benötigt die Etablierung von Remote Work und die Zusammenarbeit in einem internationalen Team digitale Lösungen, die Informations- und Kommunikationsbarrieren über die Distanz hinweg brechen können. 

 

Rechtliche und Vertragliche Rahmenbedingungen 

Im Kampf gegen die Personalnot in Unternehmen sehen Politik und Wissenschaft die Migration als X-Faktor. Doch es würde schätzungsweise 400.000 Zuwander:innen pro Jahr benötigen, um der Great Resignation entgegenwirken zu können. Seit 2012 können akademische Fachkräfte über die Blaue Karte EU nach Deutschland kommen. 2020 trat zudem das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in Kraft, welches auch nichtakademische Berufe berücksichtigt. Doch es hat nicht die gewünschte Hebelwirkung. Denn viele der Fachkräfte, die nach Deutschland kommen, bleiben nicht: 2020 kamen 30.000 Fachkräfte aus dem Ausland, im Gegenzug verließen 20.000 das Land.  

Die Bundesregierung will daher mit einem neuen Einwanderungsrecht gegen den Fachkräftemangel vorgehen. In diesem Zusammenhang nehmen funktionierende Remote-Work-Prozesse in Unternehmen einen noch größeren Stellenwert ein. Hier erfahren Sie, wie mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) die Beschäftigung von beruflich qualifizierten Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten gelingt. Denn dieses Wissen bringt Ihr Unternehmen im Konkurrenzkampf um die besten Talente nach vorne. 

  Employer Experience Level


5 New-Work-Trends, die Ihre Employer Experience auf ein neues Level heben 

  1. (New) Work from anywhere 
    Während hybride Arbeitsmodelle immer beliebter werden, wächst auch die Work-from-anywhere-Anordnung. Von der Flexibilität, ortsunabhängig zu arbeiten, profitieren nicht nur Mitarbeiter:innen, sondern auch Unternehmen. Denn so können auch Unternehmen eine globale Einstellungsstrategie verfolgen. Die Skalierung in neue Länder muss heutzutage kein kostspieliger und zeitaufwändiger Prozess mehr sein – Mitarbeiter:innen-Plattformen helfen dabei, den Aufbau internationaler Teams zu meistern. 


  2. Automatisierung  
    Im Zuge von Telearbeit und New Work kann die Nutzung von Plattformen, die Schlüsselprozesse wie Vertragserstellung, Unternehmenseinrichtung, Onboarding und Gehaltsabrechnung automatisieren, erfolgsentscheidend sein. Automatisierungstools können Unternehmen helfen, Prozesse zu verbessern, Aufgaben zu verwalten und Ressourcen zu sparen. Das zahlt wiederum auf die Employee Experience ein.

  3. Corporate Benefits Dashboard
    Unternehmen, die ein umfassendes Mitarbeiter:innen-Benefit-Programm und individuell anpassbare Mitarbeiter:innenangebote anbieten, haben potenziell bessere Chancen, weltweit Talente zu gewinnen und zu binden. Eine digitale Mitarbeiter:innen-Plattform bietet in diesem Kontext verschiedene Möglichkeiten, die Bandbreite Ihrer Zusatzleistungen jederzeit in vollem Umfang einfach und übersichtlich zur Verfügung zu stellen: Versenden Sie etwa eine Demoversion von Leistungsseiten an potenzielle Bewerber:innen, um diese schon von Beginn an überzeugen zu können.

    In Deutschland ist diese Methode noch weitestgehend unbekannt und kann Ihnen daher im erstarkten Konkurrenzkamp um qualifizierte Arbeitskräfte weltweit einen wichtigen Vorsprung verschaffen. Auch Unterlagen wie wichtige Formulare können mithilfe einer Total-Rewards-Plattform bereits im Rahmen des Preboardings ausgefüllt und gespeichert sowie Richtlinien gelesen und Hardware, wie zum Beispiel das Arbeitstelefon oder der Laptop, bestellt werden.
     
    Mehr Informationen darüber, wie unser Lifecycle Tool Sie in der Preboarding-Phase unterstützen kann finden sie hier.

    Dashboard HR Digitale

  4. Digitale Infrastruktur 
    Eine der größten Herausforderungen, mit denen Unternehmen seit dem Beginn der New-Work-Transformation und Fernarbeit konfrontiert sind, ist die Verhinderung des Gefühls der Einsamkeit und die mangelnde Inklusion der Mitarbeiter:innen. Heutzutage gibt es zum Glück zahlreiche Tools und Apps, die Ihre digitale Kommunikation ab dem Bewerbungsverfahren über Meeting bis hin zu Personalgesprächen verbessern kann. Die Mitarbeiter:innen-App von Benify hilft Ihnen beispielsweise dabei, jede:n einzelne:n Mitarbeiter:in im Rahmen der individuellen Employee Experience zu binden – durch Updates, Benefit-Pakete, administrative Tools und mehr – und zwar weltweit. 

  5. Work-Life-Balance 
    Die digitale Zusammenarbeit hat die Bedeutung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Mitarbeiter:innen herausgestellt. Zu viele Stunden online sowie die Hyperkonnektivität fördern Stress und können zum Burnout führen. Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Talente priorisieren, kommen gut bei Talenten weltweit an.  

Mehr Informationen und wertvolle Tipps für die Implementierung einer Mitarbeiter:innen-App finden Sie bei Benify. Unser Merkblatt verschafft Ihnen den nötigen Überblick.REPORT HERUNTERLADEN