3 Arten nachhaltiger Mobilität für Ihre Mitarbeiter

19.09.26

In den letzten Jahren ist nachhaltige Mobilität zu einem immer beliebteren Thema geworden, da immer mehr Menschen nach nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Wegen zum und vom Arbeitsplatz suchen. Aufgrund der gestiegenen Popularität bieten viele Unternehmen ihren Mitarbeitern Subventionen und andere Transportleistungen als Teil ihres Vergütungspakets an.

Mit dem Einzug der Generation Z in den Arbeitsmarkt wird eine nachhaltige Mobilität immer wichtiger. In einem aktuellen Medium-Artikel heißt es, dass "die Generation Z die Kraft sein wird, die die Zukunft der Mobilität prägt", während die Media Post schreibt, dass die Gen Z die Welt von einer "Autokultur" zu einer "Mobilitätskultur" verändert hat.

PR News Wire teilt die Ansicht, dass die unterschiedlichen Einstellungen und Vorlieben der Generation Z den Mobilitätssektor dramatisch verändern werden. "Beispielsweise zwingt die Bevorzugung des Zugangs zu und nicht des Eigentums an Vermögenswerten in der Altersgruppe nach dem Jahrtausendwechsel die Automobilhersteller, die seit langem etablierten Strategien für den Autobesitz neu zu überdenken."

Die Zeit ist jetzt

Das Interesse an und die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Green Tumble teilt mit, dass laut der Environmental Protection Agency (EPA) im Jahr 2014 26% der Treibhausgasemissionen in den USA durch den privaten Transport verursacht wurden.

In Europa teilt die Europäische Umweltagentur (EUA) mit, dass die Emissionen aus dem Verkehr im Jahr 2016 trotz eines Rückgangs zwischen 2008 und 2013 um 26% über dem Niveau von 1990 lagen. Die internationale Luftfahrt verzeichnete den größten prozentualen Anstieg, gefolgt von der internationalen Schifffahrt und dem Straßenverkehr. Um das im Verkehrs-Whitepaper von 2011 festgelegte langfristige Ziel einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 60% zu erreichen, muss laut EUA die Emission bis 2050 um etwa zwei Drittel gegenüber 1990 gesenkt werden.

3 Arten nachhaltiger Mobilität für Ihre Mitarbeiter

Im Folgenden bieten wir Ihnen drei nachhaltige Mobilitätsoptionen, die Sie als Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern empfehlen können, um von und zur Arbeit zu gelangen:

  1. Radfahren

    Die Website Active Sustainability teilt mit, dass Fahrräder bis zum Zweiten Weltkrieg das häufigste Transportmittel in Städten waren. Außer in Ländern wie Holland, Dänemark oder Belgien sind Fahrräder in den letzten Jahrzehnten lediglich zu einer Freizeitbeschäftigung geworden.

    Heute ist überall in Städten ein erneutes Interesse am Radfahren zu beobachten. Und das aus gutem Grund. Egal, ob Sie sich für ein normales Fahrrad oder ein Elektrofahrrad entscheiden, Radfahren ist die umweltfreundlichste Art, sich fortzubewegen, und ein umweltfreundliches Verkehrsmittel, das keine CO2-Emissionen verursacht. Tatsächlich meldet die australische Regierung in Queensland, dass mit einer täglichen Fahrradstrecke von 10 km pro Weg 1500 kg Treibhausgasemissionen pro Jahr eingespart werden.

    Das Beste ist jedoch, dass Radfahren günstig und für jedermann zugänglich ist. Auf längeren Strecken können die Mitarbeiter ihr Fahrrad immer in einen Zug oder Bus mitnehmen, um einen Teil der Strecke zu verkürzen.

  2. Anreise mit dem Zug

    Das Fahren mit dem Zug war schon immer umweltfreundlicher als das Autofahren. Dank elektrischer oder windbetriebener Züge ist das Reisen mit dem Zug jetzt noch umweltfreundlicher geworden.

    In Großbritannien hat die Regierung Pläne aufgestellt, um bis 2040 gänzlich von Diesel-Zügen wegzukommen, während bereits in den Niederlanden täglich rund 600.000 Fahrgäste in den windkraftbetriebenen Zügen des Landes verkehren.

  3. Mitfahrgelegenheit
    Wenn Mitarbeiter wirklich zur Arbeit fahren müssen, sind Fahrgemeinschaften der umweltfreundliche Weg, dies zu tun. Wikipedia beschreibt Fahrgemeinschaften als: das Teilen von Autofahrten, so dass mehr als eine Person in einem Auto fährt, und verhindert, dass andere zu einem Ort selbst fahren müssen. Indem mehrere Personen ein Fahrzeug nutzen, werden durch Fahrgemeinschaften die Reisekosten jeder Person wie Kraftstoffkosten, Mautgebühren und der Fahrstress gesenkt.

    Eine Transportumfrage von Deloitte ergab, dass 64% der Generation Z die Notwendigkeit, ein Fahrzeug zu besitzen, in Frage gestellt haben, da andere Transportmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Ein Forbes-Artikel besagt, dass in Europa 294 Millionen Autos unterwegs sind. Heute hat Deutschland die höchste Akzeptanz von Fahrgemeinschaften, wobei Frankreich an zweiter Stelle liegt. Markus Barnikel, CEO des führenden deutschen Fahrgemeinschaftsunternehmens Carpooling.com, erklärt: „Im Jahr 2011 haben wir berechnet, dass mehr als 100 Millionen Liter Benzin eingespart wurden und 205.000 Tonnen CO2 aufgrund unseres Service nicht freigesetzt wurden. Das ist eine enorme Einsparung von Ressourcen und Geld, aber auch ein unglaublicher Schritt in die richtige Richtung. “

Die Möglichkeit für Mitarbeiter, ein Firmenfahrrad zu einem ermäßigten Preis zu kaufen oder die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr subventioniert zu bekommen, ist nicht nur eine hervorragende Möglichkeit, die Generation Z für Ihr Unternehmen zu gewinnen, sondern auch die Fitness und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern. Mobilitäts-Benefits als Teil des Gesamtleistungspaketes Ihrer Mitarbeiter können somit die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und gleichermaßen Ihre Arbeitgeberattraktivität fördern und sollten damit Teil Ihres Benefit-Portfolios sein.

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